4.5.1 Protokoll : AEG SEAB-1F, Modnet-1/F, U250


 

Telegrammstruktur

Jedes Telegramm besteht aus einzelnen UART Zeichen, mit einem Startbit, 8 Bit Information, 1 Paritätsbit und einem Stoppbit. Die Übertragung der Zeichen erfolgt nach dem Prinzip "LSB first". Es handelt sich um ein asynchron Protokoll mit der Hammingdistanz = 4. Durch das Paritätsbit im Asynchronzeichen ist bereits jedes Byte mit d = 2 gesichert. Das gesamte Telegramm wird zusätzlich mit einer Prüfsumme( Längsparität ) gesichert, womit für das Telegramms eine Hammingdistanz von d = 4 erreicht wird. Die Prüfsumme wird durch Ergänzung auf eine ungerade Anzahl von "1" gebildet.

 

Information zum Aufbau des Telegramms siehe
<AEG SEAB-1F : Telegrammstruktur>

 


AEG SEAB-1F : Konfiguration

 

 

Über den unteren Button ( Kanal 1 ...12 ) sind folgende Einstellungen möglich :

 

Jedes Zeichen besteht aus einem Startbit ( binär = 0 ), 8 Informationsbits, normalerweise einem ungeraden Paritätsbit und einem Stoppbit ( binär = 1 ).

 

Schnittstelle

Jedem Kanal kann eine beliebige COM-Schnittstelle ( COM 1 bis COM 24 ) zugeordnet werden.

Modem

Für jeden Kanal kann ein eigenes Modem installiert und angeschlossen sein. LIAN 98 bearbeitet bis zu zwölf Modems gleichzeitig im Bereich von COM1 bis COM24. Es wird das Modem angezeigt, welches dem eingestellten COM-Port zugeordnet ist. Normalerweise kennt LIAN 98 diese Zuordnung und stellt selbst das richtige Modem ein.

Setup Modem

Einstellungen für das Modem müssen generell über die WINDOWS Systemsteuerung "Telefon und Modemoptionen" durchgeführt werden. Über diesen Button kann man die Modem-Einstellungen nochmals überprüfen, ob sie mit der LIAN 98 Konfiguration übereinstimmen.

Verbindungsart

Achtung, für die Aufzeichnung ( Mithörbetrieb ) sollte immer Vollduplex eingestellt sein !
 

Vollduplex :

Die meisten Modems sind vollduplex und können Daten gleichzeitig in beide Richtungen übertragen. DTE ( LIAN 98 ) und DCE ( Modem ) arbeiten also simultan als Sender und Empfänger. Keiner der beiden Sender muss auf eine Sendefreigabe durch den Partner warten. Die Signale RTS und CTS sind also ohne Bedeutung. LIAN 98 setzt zwar die Signale RTS und DTR auf 1 solange es sende- und empfangsbereit ist, wertet dabei aber die Signale CTS und DSR nicht aus.

Halbduplex :

Bei der Halbduplexverbindung können sowohl DTE ( LIAN 98 ) als auch DCE ( Modem ) als Sender und Empfänger arbeiten, wobei nur eine einzige Datenleitung ( 2-Drahtverbindung ) zur Verfügung steht, die nur abwechselnd zum Senden oder Empfangen benutzt werden kann. Zur Verteilung der Rollen als Sender oder Empfänger dienen die Steuersignale RTS und CTS. Wenn LIAN 98 als Sender arbeiten möchte, aktiviert es das Signal RTS und wartet auf die Bestätigung über das Signal CTS vom Modem. Erhält LIAN 98 das Signal CTS werden die Daten gesendet und anschliessend das RTS-Signal zurückgenommen. In allen anderen Fällen abeitet LIAN 98 ausschliesslich als Empfänger.

Solange die LIAN 98 Software sende- und empfangsbereit ist setzt es das Signal DTR aktiv um dem Modem die Betriebsbereitschaft der DTE anzuzeigen, und erwartet ebenso vom Modem ein aktives DSR-Signal. Fehlt das DSR-Signal werden keine Daten empfangen.

RTS-Vorlaufzeit

0 ... 1000 msec
Der Parameter ist nur für die Verbindunsart "halbduplex" von Bedeutung und wird durch das Einschwingverhalten der verwendeten Übertragungstechnik bestimmt.
Die RTS-Vorlaufzeit ist der Zeitraum von der Aktivierung des RTS-Signals bis zur Übertragung des ersten Zeichens und ist für Modems anwendbar die "kein CTS-Signal" zurückliefern. In diesem Fall, muss auch durch eine Lötbrücke im Monitor-Kabel das "RTS-Signal" über die "CTS-Leitung" zum PC zurückgeführt werden. Abhängig von dem verwendetem Modem ist es möglicherweise auch notwendig, zusätzlich den DTR-Pin mit dem DSR-Pin zu verbinden.
Diese Funktion ist deaktiviert, wenn die Vorlaufzeit und auch die Nachlaufzeit auf NULL gesetzt ist und somit die Steuersignale vom Modem ausgewertet werden.

RTS-Nachlaufzeit

0 ... 1000 msec
Der Parameter ist nur für die Verbindunsart "halbduplex" von Bedeutung und wird durch das Ausschwingverhalten der verwendeten Übertragungstechnik bestimmt.
Die RTS-Nachlaufzeit ist der Zeitraum nach der Übertragung des letzten Zeichens bis zum Löschen des RTS Signals.
Diese Funktion ist deaktiviert, wenn die Vorlaufzeit und auch die Nachlaufzeit auf NULL gesetzt ist.

 

Baudrate

Übertragungsgeschwindigkeit : 25 - 115200 Baud ( variabel )

Datenbyte

8 Bit ( fest )

Stopp Bit

1 Bit ( variabel )

Parität

ungerade ( variabel )

Timeout

1 ... 9999 msec ( variabel )

 

Übertragungsprozedur
S :
symmetrisch,
Punkt-zu-Punkt

Wenn die symmetrische Übertragungsprozedur benutzt wird, darf jede Station Nachrichtenübertragungen beginnen. Symmetrische Übertragung ist beschränkt auf "End-End Konfiguration" oder "Mehrfach End-End Konfiguration". Der symmetrische Mode kann in einer voll-duplex Übertragung angewendet werden.

U :
unsymmetrisch,
Linienbetrieb

Unsymmetrische Übertragung wird in SCADA Systemen verwendet, bei denen eine Master Station den Datenverkehr durch sequentielles Abfragen der Unterstationen steuert.
Die Master Station ist die Primärstation, die alle Nachrichtenübertragungen veranlasst, während Sekundärstationen ( Slaves ) nur übertragen dürfen, wenn sie aufgerufen sind.
Die unsymmetrische Übertragung kann generell verwendet, muss aber bei "Gemeinschaftsverkehr Konfiguration" angewendet werden.

 


AEG SEAB-1F : Simulation

 

AEG SEAB-1F : RTI ( Master )-Simulation

LIAN 98 simuliert im Aufrufbetrieb ( unsymmetrisch ) einen MASTER und kann mit bis zu 32 angeschlossenen Unterstationen gleichzeitig kommunizieren.

 

Stationsadresse
( Adresse der Zielstation )

Alle zu sendenden Telegramme werden während der Master Simulation mit der Stationsadresse aus der SIM-Liste versehen.

Ausgenommen bei unsymmetrischer Übertragung :
. Enthält ein Telegramm im TDB Puffer die Stationsadresse 127 für einen Broadcast Befehl, so wird das Telegramm unverändert mit der bereits eingetragenen Adresse gesendet.
. Ist im Telegramm eine Stationsadresse aus der Scan-Liste eingetragen, so wird das Telegramm unverändert mit der bereits eingetragenen Adresse gesendet.

Wartezeit auf Quittung

1 - 30 000 msec

Für das SEAB-1F Protokoll ist ein festes Zeitüberwachungsintervall vorgesehen, das für wiederholte Übertragungen verwendet wird. Dieses Zeitüberwachungsintervall und die maximale Anzahl der Wiederholungen sind konfigurierbar und geeignete Werte sind vom Übertragungssystem abhängig.

Dieser Parameter bestimmt die Zeit in Millisekunden, die LIAN 98 als Master maximal auf eine Quittung warten soll, bevor es die letzte Übertragung wiederholt.

Anzahl Telegrammwiederholungen

0 - 255

Mit diesem Parameter legt man fest, wie oft das Senden nach dem Fehlen der Quittung wiederholt werden soll.

Aktiviere Zeitsynchronisation

ja / nein

Ist der Parameter aktiviert, wird LIAN 98 nach dem Aufbau der Verbindung als erstes einen Uhrzeit-Synchronisationsbefehl senden und gegebenenfalls zyklisch ( Zeit SYNC Zyklus ) wiederholen.

Rechnerzeit verwenden

ja / nein

Ist der Parameter aktiviert, wird vor dem Senden der Telegramme die Systemzeit des PC's als Zeitmarke eingetragen. Anderenfalls bleibt das Telegramm unverändert, wie es zuvor vom Anwender editiert wurde.

Zeit SYNC Zyklus

1 - 1440 Minuten

Abhängig von dieser Zeit wird LIAN 98 als Masterstation den Uhrzeit-Setzbefehl immer wieder senden.

Uhrzeit setzen ( TDBnum )

Nummer des TDB Puffers in dem der Verwaltungsbefehl ( 2FH ) "Uhrzeit setzen" gespeichert ist.

Sende Datum Setzbefehl

ja / nein

Ist der Parameter aktiviert, wird LIAN 98 nach dem Aufbau der Verbindung als erstes einen Datum-Setzbefehl einmal senden.

Datum setzen ( TDBnum )

Nummer des TDB Puffers in dem der Verwaltungsbefehl ( 2FH ) "Datum setzen" gespeichert ist.

Aktiviere Generalabfrage

ja / nein

Ist der Parameter aktiviert, wird LIAN 98 nach dem Aufbau der Verbindung einen General-Abfragebefehl senden und gegebenenfalls zyklisch ( GA Zykluszeit ) wiederholen.

GA Zykluszeit

1 - 1440 Minuten

Abhängig von dieser Zeit wird LIAN 98 als Masterstation den General-Abfragebefehl immer wieder senden.

GA Befehl

Nummer des TDB Puffers in dem der Verwaltungsbefehl ( 2FH ) "Generalabfrage" gespeichert ist.

Sende Positivquittung

ja / nein

Ist der Parameter aktiviert, wird LIAN 98 nach dem Erhalt eines Telegrammes eine Quittung senden. Die Quittung ist zugleich ein Kurzaufruf an die gleiche Station.

Positivquittung ( TDBnum )

Nummer des TDB Puffers in dem das Einzelzeichen "Positivquittung" ( Kurzaufruf ) gespeichert ist.

Scan-Adressen einfügen
Anzahl Adressen
entfernen
einfügen

Unsymmetrisch : ( Gemeinschaftsverkehr / Linienbetrieb )
In der Scan-Liste werden alle Stationen eingetragen, die an dieser Linie bearbeitet werden sollen. LIAN 98 stellt die Verbindung mit all diesen Stationen ( max. 32 Stationen ) her und fragt anschliessend die Prozessdaten von diesen Stationen ab.

Zum Eintagen der Adressen gehen Sie wie folgt vor :

"Scan-Adresse einfügen" aktivieren ( Button "einfügen" erscheint ).
In den Feldern "Linkadresse" / "Adresse der ASDU" die einzutragende Station angeben.
Mit "einfügen" die Adressen in die Scan-Liste übernehmen.
Nachdem alle Stationen eingetragen sind, "Scan Adresse einfügen" wieder deaktivieren ( Button "einfügen" verschwindet ).

Zum Löschen die Station in der Liste auswählen und auf "entfernen" klicken.

Aufruf-Zyklus sperren

Unsymmetrisch : ja / nein

Nachdem der Verbindungsaufbau mit der Unterstation abgeschlossen ist, beginnt LIAN 98 automatisch mit dem Abfragen der Stationen. Sollte das nicht gewünscht sein, kann der Aufruf hier deaktiviert werden.

Kurzaufruf

Unsymmetrisch :
Nummer des TDB Puffers in dem das Telegramm "Kurzaufruf" gespeichert ist.

Aufrufverzögerung

Unsymmetrisch : 0 - 30 000 msec

Dieser Parameter bestimmt die Zeit, die das Programm LIAN 98 den nächsten Kurzaufruf verzögert.

 

AEG SEAB-1F : RTU ( Slave )-Simulation

 

 

Stationsadresse

Alle zu sendenden Telegramme werden während der Slave Simulation mit der Stationsadresse aus der SIM-Liste versehen.

Wartezeit auf Quittung

Symmetrisch : 1 - 30 000 msec

Für das SEAB-1F Protokoll ist ein festes Zeitüberwachungsintervall vorgesehen, das für wiederholte Übertragungen verwendet wird. Dieses Zeitüberwachungsintervall und die maximale Anzahl der Wiederholungen sind konfigurierbar und geeignete Werte sind vom Übertragungssystem abhängig.

Dieser Parameter bestimmt die Zeit in Millisekunden, die das Programm LIAN 98 als Unterstation ( nur symmetrisch ) maximal auf eine Quittung warten soll, bevor es die letzte Übertragung wiederholt.

Anzahl Telegrammwiederholungen

Symmetrisch : 0 - 255

Mit diesem Parameter legt man fest, wie oft das Senden nach dem Fehlen der Quittung ( nur symmetrisch ) wiederholt werden soll.

Aktiviere Zeitsynchronisation

ja / nein

Ist der Parameter aktiviert, wird in der "Bestätigung der Aktivierung" auf den Uhrzeit-Synchronisationsbefehl die aktuelle Systemzeit des PC's zurückgegeben. Andernfalls wird die empfangene Uhrzeit nur gespiegelt.

Rechnerzeit aktualisieren

ja / nein

Ist der Parameter aktiviert, wird beim Empfangen eines Verwaltungsbefehl "Uhrzeit setzen" auch die Systemzeit des PC's mit den empfangenen Werten aktualisiert.

Zeitkorrektur
( für Systemzeit des PC's )

0 - 9 999 msec ( Telegramm-Laufzeitkorrektur )

Für das Einstellen der Systemzeit des PC's mit einem Uhrzeit-Synchronisationsbefehl kann hier ein Korrektur-Wert angegeben werden, der auf den aktuellen Wert im Synchronisationsbefehl aufaddiert wird.

Rechnerzeit verwenden

ja / nein

Ist der Parameter aktiviert, wird vor dem Senden der Telegramme die Systemzeit des PC's als Zeitmarke eingetragen. Anderenfalls bleibt das Telegramm unverändert, wie es zuvor vom Anwender editiert wurde.

Sende Positivquittung

ja / nein

Ist der Parameter aktiviert, wird LIAN 98 als Unterstation nach dem Erhalt eines Telegrammes vom Master eine Quittung senden.

Positivquittung ( TDBnum )

Nummer des TDB Puffers in dem das Einzelzeichen "Positivquittung" gespeichert ist.

 


 

AEG SEAB-1F : Simulationsablauf

 

Simulation der Kommunikationsdienste :

Der Parameter [Wartezeit auf Quittung] bestimmt die Zeit in Millisekunden, die LIAN 98 höchstens auf eine Quittung wartet, nachdem eine Abfrage oder Befehl gesendet wurde, bevor die Übertragung wiederholt bzw. eine neue Nachricht gesendet wird. Über den Parameter [Telgrammwiederholungen] wird festgelegt, wie oft die Nachricht wiederholt werden muss. Während das Programm LIAN 98 auf eine Quittung wartet, werden keine weiteren Telegramme gesendet. Die Sendesätze werden vorerst in der Sendeliste abgelegt, bis die Quittung empfangen wurde.

 

Datenerfassung durch zyklisches Aufrufen
( unsymmetrisch )

Diese Datenerfassung wird bei unsymmetrischen Datenübertragungs- prozeduren angewendet um die Master Station mit den aktuellen Zuständen aus den Unterstationen zu versorgen. Die Master Station führt die Erfassung durch sequenzielles Aufrufen der Unterstationen durch. Unterstationen dürfen nur übertragen, nachdem sie aufgerufen wurden.

Das zyklische Aufrufen der Unterstation wird von LIAN 98 automatisch erledigt, wenn die Master(RTI)-Simulation gestartet und in der Konfiguration die Übertragungsprozedur auf "U = unsymmetrisch" gesetzt ist und über die SIM Liste nicht deaktiviert wurde.

 

Simulation der Anwendungsfunktionen :

 

Zyklische Datenübertragung

Zyklische Datenübertragung wird angewandt um eine ständige Updatefunktion der aktuellen Werte von Prozessvariablen bei symmetrischen und unsymmetrischen Übertragungsprozeduren zu gewährleisten.

Eine zyklische Übertragung wird in LIAN 98 entweder durch das Absetzen von zyklischen Sendeaufträgen ( siehe "Senden" ) oder durch eine nicht terminierte Sendesequenz ( siehe "Sendesequenzliste" ) erreicht.

 

 


AEG SEAB-1F : Vorfilter/ Vortrigger

 

AEG SEAB-1F : Empfangsfilter

 

Empfangsfilter dienen dazu, die Aufzeichnung auf bestimmte, vorher genau definierte Datensätze zu beschränken. Bei einer entsprechenden Filterwahl wird eine gezielte Datenvorauswahl erreicht, wodurch bereits bei der Aufzeichnung eine Datenreduktion für die spätere Analyse erzielt wird.

 

 

Filter freigeben

ja / nein

Mit dieser Option können für einen Kanal bereits eingestellte Filter vorübergehend deaktiviert werden ohne diese zu löschen.

protokoll-spezifische
Filtermaske

Hier lässt sich die Aufzeichnung nach telegramm-spezifischen Merkmalen filtern, wobei mehrere ODER- verknüpfte Filtermasken für einen Kanal bestimmt werden können.

= Es werden nur Werte gleich 'von' durchgelassen.
# Es werden nur Werte ungleich 'von' durchgelassen.
< Es werden nur Werte kleiner 'von' durchgelassen.
> Es werden nur Werte grösser 'von' durchgelassen.
B Der Bereich wird durch 'von' und 'bis' definiert.
hinzufügen Fügt das nächste ODER-Element hinzu.
entfernen Entfernt das aktuelle Oder-Element.

 

AEG SEAB-1F : Aktionsfilter

 

Für die Simulation bzw. die Durchführung von Datentests lassen sich beim Empfang bestimmter Sätze Sendeaktionen auslösen. Zu diesem Zweck besteht die Möglichkeit, Aktionsfilter zu definieren, die eine Sendefolge starten bzw. einen oder mehrere Telegrammpuffer ( TDB ) senden.

 

 

Aktionsfilter freigeben

ja / nein

Mit dieser Option können für einen Kanal bereits eingestellte Aktionsfilter vorübergehend deaktiviert werden ohne diese zu löschen.

protokoll-spezifische
Filtermaske

Der Aktionsfilter wird über telegramm-spezifische Merkmale, entsprechend einer Filtereinstellung, beschrieben. Zusätzlich muss zu jedem Aktionsfilter eine Zuweisung zu einem Sendepuffer oder alternativ zu einer Sendesequenz erfolgen.

= Es werden nur Werte gleich 'von' durchgelassen.
# Es werden nur Werte ungleich 'von' durchgelassen.
< Es werden nur Werte kleiner 'von' durchgelassen.
> Es werden nur Werte grösser 'von' durchgelassen.
B Der Bereich wird durch 'von' und 'bis' definiert.
Sendepuffernummer
( von, von/ bis )

Bei Übereinstimmung mit dem Aktionsfilter wird der Telegrammpuffer "von" bzw. die Telegrammpuffer "von - bis" gesendet.

Sequenz-Zeilennummer
( von, von/ bis )

Bei Übereinstimmung mit dem Aktionsfilter wird die Sendesequenz bei der Zeilennummer "von" gestartet, bzw. eine Teil-Sequenz bei der Zeilennummer "von" gestartet und bei Zeilennummer "bis" beendet.

hinzufügen Fügt das nächste ODER-Element hinzu.
entfernen Entfernt das aktuelle Oder-Element.

 

AEG SEAB-1F : Start Trigger

 

Beim Empfang eines als Starttrigger definierten Telegramms wird die Aufzeichnung gestartet.

 

 

Start Trigger freigeben

ja / nein

Mit dieser Option können für einen Kanal bereits eingestellte Trigger vorübergehend deaktiviert werden ohne diese zu löschen.

protokoll-spezifische
Triggermaske

Hier lassen sich telegramm-spezifische Start Trigger definieren, wobei mehrere ODER-verknüpfte Trigger für einen Kanal bestimmt werden können.

= Es werden nur Werte gleich 'von' durchgelassen.
# Es werden nur Werte ungleich 'von' durchgelassen.
< Es werden nur Werte kleiner 'von' durchgelassen.
> Es werden nur Werte grösser 'von' durchgelassen.
B Der Bereich wird durch 'von' und 'bis' definiert.
hinzufügen Fügt das nächste ODER-Element hinzu.
entfernen Entfernt das aktuelle Oder-Element.

 

AEG SEAB-1F : Stopp Trigger

 

Mit Hilfe eines telegramm-spezifischen Stopptriggers und/ oder mit "Stopp bei Fehler" wird die Aufzeichnung nach einer bestimmten Anzahl nachfolgender Empfangssätze beendet. Die Anzahl wird mit dem Feld "Sätze nach Stopp bei Fehler/ Stopptrigger" in den globalen VFL-Einstellungen festgelegt.

 

 

Stopp Trigger freigeben

ja / nein

Mit dieser Option können für einen Kanal bereits eingestellte Trigger vorübergehend deaktiviert werden ohne diese zu löschen.

protokoll-spezifische Triggermaske

Hier lassen sich für die Auswertung telegramm-spezifische Stopp Trigger definieren, wobei mehrere ODER-verknüpfte Trigger für einen Kanal bestimmt werden können.

= Es werden nur Werte gleich 'von' durchgelassen.
# Es werden nur Werte ungleich 'von' durchgelassen.
< Es werden nur Werte kleiner 'von' durchgelassen.
> Es werden nur Werte grösser 'von' durchgelassen.
B Der Bereich wird durch 'von' und 'bis' definiert.
hinzufügen Fügt das nächste ODER-Element hinzu.
entfernen Entfernt das aktuelle Oder-Element.

 


Jede Änderungen in den Filtern wird durch einen Stern * in der Titelleiste angezeigt und ist erst nach dem Speichern wirksam.

 


AEG SEAB-1F : Telegrammausgabeformat

 

Die gesendeten bzw. empfangenen Sätze aller Kanäle werden binär in der sogenannten Archivdatei abgelegt. Vor der Ausgabe werden sie in Klartext übersetzt und auf dem Bildschirm dargestellt, wobei das Ausgabeformat für jeden Kanal getrennt eingestellt wird. Um die Ausgabe zu optimieren kann zwischen drei verschiedenen Klartext-Einstellungen gewählt werden.
( siehe "FMT File - Ausgabeformat" )

 

 

Klartext-Format 1

Alles anzeigen : Telegramm-Header + Informationselemente

Klartext-Format 2, 3

Alles ohne Telegramm-Header anzeigen : Informationselemente

Klartext-Format 4, 5

Alles ohne Informationselemente anzeigen : Telegramm-Header

 

Falls so gewünscht, kann man sich zusätzlich zur Klartext-Ausgabe die Übertragungsdaten in hexadezimal, dezimal, ASCII, binär ( LSB first ) oder binär ( MSB first ) anzeigen lassen. Selbstverständlich kann die Klartext-Ausgabe auch deaktiviert werden um z.B. die Übertragungsdaten nur hexadezimal darzustellen.

 


AEG SEAB-1F : Fehlermeldungen

 

Fehlerprüfung beim Empfangen

 

pro Zeichen

das Start Bit, das Stopp Bit und die Parität.

pro Telegramm

die Prüfsumme und die Länge.

 

*** TimeOut !

Während der Telegrammübertragung dürfen zwischen den einzelnen Zeichen keine grossen Pausen entstehen. Beim Auftreten eines Timeouts wird davon ausgegangen, dass es sich um das Telegrammende handelt und die Telegrammprüfung gestartet. Die Empfindlichkeit wird in der Konfiguration parametriert ( Timeout ).
Normalerweise ist ein Timeout kein Fehler, aber er wird im Rahmen eines Serien-Fehlers zur besseren Analyse der fehlerhaften Übertragungsstrecke zusammen mit dem ursprünglichen Fehler ins PRO File eingetragen.

*F: COM-PORT !

Fehler beim Schreiben auf das COM Port. Möglicherweise ist es durch ein anderes Programm bereits belegt.

*F: Länge !

Das Stopp Byte ( 16H ) fehlt oder ist nicht an der richtigen Stelle.

*F: Prüfsumme !

Die Telegrammprüfsumme im Prüfbyte stimmt nicht.

*F: Überlauf !

Fehlermeldung vom UART. Der Fehler wird nur im PRO File vermerkt.

*F: Parität !

Fehlermeldung vom UART. Der Fehler wird nur im PRO File vermerkt.

*F: Start/ Stopp !

Fehlermeldung vom UART. Der Fehler wird nur im PRO File vermerkt.

 

Fehlerprüfung während der Simulation

 

*F: DIR-Bit !

Das Richtungsbit hat einen falschen Wert.

*F: unerwartet !

Es erfolgte eine Rückmeldung, die zu diesem Zeitpunkt nicht erwartet wurde.

*F: Link Adresse !

Die empfangene Stationsadresse ist falsch oder der Eintrag in der SIM Liste stimmt nicht.

 


AEG SEAB-1F : Parameterliste

 

Die Parameterliste wird für das Protokoll AEG SEAB-1F nicht verwendet.

 


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Handbuch LIAN 98


LIAN 98 Protocol Router, Simulator and Analyzer
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